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Museen Graubünden – Newsletter 17 |
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| Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Bündner Museen
Am 27. November und mit einem überaus deutlichen Ja haben die Stimm-berechtigte des Oberengadins grünes Licht für die Sanierung und den Umbau des Engadiner Museums in St. Moritz gegeben.
Das ist ein gutes Zeichen für die ganze Museumslandschaft in Graubünden! Einerseits wird solide Arbeit vom Volk honoriert, andrerseits eröffnet der Umbau eines altehrwürdigen Hauses neue Perspektiven für die Vermittlung und die Angebotsgestaltung – davon profitiert auch der Tourismus.
Gleichzeitig hat die kantonale Kulturförderung des Kantons ein spezielles Programm lanciert, das Vernetzungsprogramme zwischen Museen gezielt fördern will. Das Vernetzungsprogramm dürfte zu einer willkommenen Beschleunigung derjenigen Prozesse führen, welche die regionale Koordination des Angebots, die Fokussierung und die Kommunikation gestärken. Und: Im kommenden Jahr wird auch die neue kantonale Museumspolitik erarbeitet. Die Agenda 2012 ist also schon jetzt mit Gewichtigem geladen – und es wird spannend!
Wir wünschen Ihnen besinnliche Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!
Der Vorstand von MGR | 
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| Im 2011 feierten wir die ersten 30 Jahre von MGR. Was bleibt, sind viele schöne Begegnungen: an ein gelungenes Fest oder an die Eröffnung der Wanderausstellung «Das Bankmuseum | Il Museum en Banca | Il Museo in Banca» Mitte Juni in der Raiffeisenbank in Chur. Viele Bankbesucher lobten den feinen Geruch des Arvenholzes der Vitrinen, andere studierten aufmerksam die Objekte: Waren die Zöpfe von Heidi nun echt oder nicht? Für MGR ist jedenfalls klar: Es hat sich gelohnt! Raiffeisen und der Schweizerische Museumspass haben damit ihre wertvolle Partnerschaft mit den Bündner Kulturinstitutionen bekräftigt, und jede Präsenz an ungewohnter Stelle spricht für die Offenheit der Museen und die Freude an neue Begegnungen.
Der Wettbewerb war ebenfalls ein Erfolg: 449 Wettbewerbsantworten zur Wanderausstellung sind bei der Geschäftsstelle eingetroffen. Die richtige Antwort lautete: 26. So viele Bündner Museen waren nämlich 2011 Mitglied beim Schweizer Museumspass. Die Geschichten zu den Objekten finden Sie weiterhin unter Bankgeheimnisse.
Zu den schönen Begegnungen im 2011 zählen sicher auch die gegenseitigen Besuche der Museumsleute. Zwei sympatische Berichte finden Sie hier.
Wir blicken am Ende des Jubiläumsjahres zufrieden zurück und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns im Jubiläumsjahr unterstützt haben. | 
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Im Frühjahr 2011 startete das Amt für Kultur das Förderprojekt Netzwerk 2011/12. Bereits an den Einführungsveranstaltungen in den Regionen war oft zu hören, dass der öffentliche Auftritt der Museen verbessert werden könnte.
Da die Plattform Graubünden Kultur (www.graubuendenkultur.ch) eingestellt wird, drängt sich eine durchdachte Nachfolgelösung auf, die noch besser auf die Bedürfnisse der Museen abgestimmt ist. Dies soll nun Form annehmen. Das Amt für Kultur unterstützt den neuen Auftritt, Projektleiter ist Christoph Kübler. In diesen Tagen sehen sich die Museen bereits mit einem Fragebogen konfrontiert, der die Grundlage für die Texte bildet. Besonders wichtig ist die Erarbeitung der Museumsprofile. In diesem Zusammenhang werden nun überall die Museumsnetzwerke aktiviert, um die eigenen Qualitäten, die Besonderheiten, aber auch die Differenzierung zu Nachbarmuseen zu benennen. Die Arbeiten stehen heute noch am Anfang, doch bereits Ende 2012 wird die neue Seite aufs Netz aufgeschaltet.
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| Lange dauerte es nicht an der Mitgliederversammlung in Chur: Im Nu waren die drei für 2012 vergesehenen Museums-Checks vergeben. Besuch von den Experten bekommen die Heimatmuseen in Davos, in Vaz/Obervaz und in Scuol. Für diese erste Runde konnte ein Sponsor gefunden werden, und somit sind die anfallenden Kosten für die gründliche Überprüfung des Museums-angebots tief. Da die Nachfrage offensichtlich gross ist, wird sich MGR bemühen, dieses Instrument längerfristig zu sichern und besonders für weniger finanzstarke Museen eine Kofinanzierung zu finden. Interessenten für den Museums-Check können sich weiterhin unter Einreichung der angeforderten Unterlagen bei der Geschäftsstelle anmelden. Weitere Informationen zum Museums-Check finden Sie hier. | 
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| Die neue Inventar-Software hat die ersten Hürden genommen: sechs Museen nutzen sie bereits. Das Programm MuseumPlus scheint sich zu bewähren, obwohl es etwas anspruchsvoller ist, als die alte MGR-Software. Nun sollen weitere Museen dazukommen. Da es sich bei einer Inventarisierung um ein grösseres Projekt handelt, sollte ein Einstieg vorher gut geplant werden. Am 31. März 2012 bieten wir einen Ausbildungstag speziell zu MuseumPlus an. | 
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| Verkauf der Bankvitrinen
Eine der sieben speziellen Vitrinen in Form einer überdimensionierten Bank aus der Möbelwerkstatt Ramon Zangger aus Samedan steht jetzt in Arosa. Eine Vitrine mit Plexiglashaube und Filzeinlagen kostet Fr. 1800.–. Interessenten wenden sich an die Geschäftsstelle.
1512: Die Bündner erobern das Veltlin
Die Historische Gesellschaft Graubünden (HGG), das Institut für Kulturfor-schung Graubünden (ikg) und die Società Storica Val Poschiavo mit den historischen Gesellschaften aus Sondrio, Bormio und Chiavenna blicken zurück: Nächstes Jahr sind es genau 500 Jahren her, seit die Drei Bünde das Veltlin eroberten. Ihre Herrschaft dauerte fast 300 Jahre. Eine Tagung ist für den Frühsommer geplant und eine grosse Sonderausstellung wird im Museum in Poschiavo zu sehen sein. Die Organisatoren möchten nun wissen, ob auch andere Institutionen am Thema interessiert sind oder gar schon etwas dazu planen. Hinweise bitte an Florian Hitz, Institut für Kulturforschung.
Ausstellungen und Events
Weihnachten zieht auch in die Museen ein: Das Engadiner Museum St. Moritz und das Kulturforum Würth widmen dieser besinnlichen Zeit mit «Engel» und «Krippen aus aller Welt» ihre Sonderausstellungen.
Im Rätischen Museum steht den Museumsgästen die neu gestaltete archäologische Dauerausstellung «Funde und Befunde» offen und für Kinder gibt es noch bis am 23. Dezember jeweils um 17.15 Uhr einen theatralischen Adventskalender. Lassen Sie sich überraschen! Weitere Angebote unter Ausstellungen/Events.
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Impressum:
Der Newsletter von Museen Graubünden erscheint vier Mal im Jahr.
Redaktion: Museen Graubünden | Laetizia Christoffel, Christof Kübler, Daniele Papacella
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